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Frau in einer breiten Vorbeuge auf der Yogamatte, zwei Blöcke bringen den Boden näher
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Nicht beweglich genug für Yoga? Genau deshalb solltest du anfangen

September 20264 Minuten Lesezeitvon Vanessa Kronberger
Die kurze Antwort

Du musst nicht beweglich sein, um Yoga zu machen. Beweglichkeit ist ein mögliches Ergebnis der Praxis, keine Voraussetzung dafür. Jede Haltung lässt sich mit Blöcken, Gurten und einem kleineren Bewegungsradius an deinen Körper anpassen. Bei VANIDA in Wels beginnst du im Kurs Yoga Basics, ohne Vorkenntnisse und ohne Leistungsdruck.

„Ich würde ja gerne Yoga ausprobieren, aber ich bin einfach nicht beweglich genug." Diesen Satz hören wir immer wieder, und vielleicht kennst du ihn von dir selbst. Du siehst Menschen, die scheinbar mühelos ihre Hände auf den Boden bringen oder sich in Positionen bewegen, die für dich unerreichbar wirken. Das wäre ungefähr so, als würdest du sagen: „Ich kann nicht ins Fitnessstudio gehen, weil ich noch nicht stark genug bin." Yoga beginnt dort, wo du gerade bist.

Ist Beweglichkeit eine Voraussetzung für Yoga?

Nein. Jeder Mensch bringt andere körperliche Voraussetzungen mit. Anatomie, Alltag, Alter, Muskelspannung, frühere Verletzungen und viele weitere Faktoren beeinflussen, wie beweglich wir sind. Deshalb sieht dieselbe Yogaposition bei zwei Menschen oft völlig unterschiedlich aus.

Vielleicht erreichst du in einer Vorbeuge den Boden. Vielleicht enden deine Hände an deinen Oberschenkeln. Beides ist Yoga. Denn das Ziel ist nicht, möglichst tief in eine Position zu kommen.

Was macht Yoga außer Dehnen?

Yoga wird häufig mit Beweglichkeit gleichgesetzt. Dabei kann eine ausgewogene Yogapraxis viel mehr. Wir mobilisieren, kräftigen, stabilisieren und arbeiten an unserer Balance. Gleichzeitig verbinden wir Bewegung mit bewusster Atmung und Körperwahrnehmung.

Du kannst durch regelmäßiges Yoga beweglicher werden, aber genauso stärker und stabiler.

Ist tiefer automatisch besser?

Im Yoga entsteht schnell der Eindruck, dass die tiefste Variante einer Position auch die beste ist. Das stimmt nicht. Eine kontrollierte Bewegung in einem kleineren Bewegungsradius kann für deinen Körper genau richtig sein.

Frag dich deshalb weniger: „Wie weit komme ich?" Sondern vielmehr: „Wie fühlt sich diese Bewegung für mich an?"

Trainerin Nadine Netzmann hilft einer Teilnehmerin in einer Seitdehnung, die Hand liegt auf einem Block
Ein Block unter der Hand bringt den Boden näher. Das ist keine Ausnahme, das ist die Regel.

Wozu sind Blöcke, Gurte und Polster da?

Blöcke, Gurte, Polster und Decken sind dafür da, benutzt zu werden. Wenn deine Hände den Boden nicht erreichen, kommt der Boden mit zwei Blöcken einfach ein Stück näher zu dir.

Hilfsmittel bedeuten nicht, dass du eine Übung „nicht kannst". Sie helfen dir dabei, die Position an deinen Körper anzupassen. Bei VANIDA liegen sie bereit, du musst nichts mitbringen.

Warum du dich nicht vergleichen musst

Vielleicht steht in deiner ersten Yogastunde jemand neben dir, der scheinbar mühelos jede Position einnimmt. Aber du weißt nicht, wie lange diese Person bereits Yoga macht oder welche körperlichen Voraussetzungen sie mitbringt. Und vor allem: Es ist nicht dein Körper.

Yoga darf ein Ort sein, an dem es einmal nicht darum geht, besser, schneller oder weiter zu sein. Deine Matte. Dein Körper. Deine Praxis.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um anzufangen?

Jetzt. Vielleicht wirst du durch Yoga beweglicher. Vielleicht stärker. Vielleicht verbessert sich deine Balance. Vielleicht lernst du aber vor allem, deinen Körper wieder besser wahrzunehmen.

Bei VANIDA Yoga & More in Wels möchten wir Yoga so vermitteln, dass du dich nicht an eine perfekte Pose anpassen musst. Die Pose darf sich an dich anpassen. Du musst nicht beweglich sein. Du musst keinen Handstand können. Und deine Hände müssen definitiv nicht den Boden berühren. Du darfst einfach anfangen.

Dein Einstieg bei VANIDA: Yoga Basics

Du möchtest Yoga ausprobieren, weißt aber nicht so recht, wo du anfangen sollst? Dann komm zu Yoga Basics, jeden Dienstag von 18 bis 19 Uhr bei Nadine. In dieser sanften Stunde lernst du grundlegende Positionen und Bewegungen kennen und bekommst unterschiedliche Varianten gezeigt, damit du Yoga an deinen Körper anpassen kannst.

Keine Vorkenntnisse. Keine perfekte Beweglichkeit. Kein Leistungsdruck. Nur du, deine Matte und eine Stunde Zeit für dich. Wir sehen uns auf der Matte.

Häufige Fragen

Nein. Ob deine Hände in der Vorbeuge den Boden, deine Schienbeine oder deine Oberschenkel erreichen, spielt keine Rolle. Die Haltung wird an deinen Körper angepasst, nicht umgekehrt.

Yoga Basics dienstags um 18 Uhr ist der Einstieg. Ebenfalls sanft sind Gesundheitsyoga mittwochs um 18.30 Uhr und Infrared Mobility donnerstags um 17.30 Uhr, wo die Wärme die Muskulatur zusätzlich lockert.

Bei regelmäßiger Praxis meistens ja, aber das ist ein Nebeneffekt. Genauso wächst Kraft, Stabilität und das Gefühl für den eigenen Körper.

Nein. Matten, Blöcke, Gurte, Polster und Decken sind im Studio vorhanden. Wer eigene Sachen hat, darf sie gern mitbringen.

Ja. Yoga ist eine der wenigen Bewegungsformen, die in jedem Alter beginnen kann. Für ältere Teilnehmer:innen gibt es bei VANIDA außerdem den Kurs Old But Gold.

Vanessa Kronberger, Gründerin und Yogalehrerin bei VANIDA in Wels
Vanessa Kronberger
Gründerin und Yogalehrerin, unterrichtet seit 2019
Vanessa unterrichtet Infrared Yoga Flow, Yoga Dance Flow und Early Bird Yoga. Sie kommt aus dem Leistungssport und ist diplomierte Neuromentaltrainerin; ihr geht es um Bewegung ohne Druck.

Fang mit Yoga Basics an

Dienstags um 18 Uhr bei Nadine. Ruhiges Tempo, alles wird erklärt, und niemand erwartet, dass du etwas kannst.

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